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City of Angels

Das Musical spielt im Hollywood der 40 er Jahre und ist gleichzeitig eine Komödie und eine Detektivgeschichte. Stine ist ein junger Autor, der Schwierigkeitn dabei hat, aus seinem Roman ein Drehbuch für Buddy Fidler zu schreiben. Buddy ist sehr von sich selbst überzeugt, gleichzeitig aber auch ein großer Bewunderter von Stine. Stine muss große Kompromisse eingehen, um sein Buch in eine Filmadaption umzuwandeln und kämpft gleichzeitig für die Glaubwürdigkeit seines Buchs. Seine Ehefrau Gabby verlässt derweil New York, weil sie Stines Flirtereien mit anderen Frauen nicht erträgt. Die Handlung befasst sich gleichzeitig auch mit der Geschichte von Stines Roman, einer Kriminalgeschichte, die ebenfalls auf der Bühne gezeigt wird. Mit der Hilfe seines fiktiven Alter Egos Stone gelingt es Stine schließlich sich gegen Fidler zur Wehr zu setzen und seine Prinzipien aufrecht zu erhalten. Auch mit seiner Frau versöhnt er sich schließlich wieder.

Stine
Stine ist ein begabter, wenn auch nicht gerade selbstbewusster junger Autor, der seinen Roman gerne verfilmt sähe, ohne jedoch seine Prinzipien dafür über Bord zu werfen. Er muss sich im harten Hollywood der 40er Jahre bewähren und sich gleichzeitig noch mit Eheproblemen herumschlagen.

Marie Antoinette

Das Musical zeichnet das Leben der Königin Marie Antoinette nach. Die Handlung setzt kurz nach der Thronbesteigung von Marie Antoinette und ihrem Gemahl Louis XVI ein. Die genusssüchtige Königin genießt das prunkvolle Leben am Hof und gibt sich zahlreichen Genüssen hin. Im Kontrast dazu steht die zweite Frauenfigur des Musicals, das Mädchen Margrid Arnaud, die aus dem einfachen Volke stammt. Die beiden Figuren werden immer wieder kontrastiert und begegnen sich im Musical immer wieder. Aus der anfänglichen Abneigung wächst schließlich Respekt, als die französische Revolution bereits ihre Schatten voraus wirft.

Jacques René Hebért
Hebért war ein Journalist der radikalen Zeitung La Père Duchesne. Er war ein großer Gegner des Adels und besonders von Marie Antoinette und schreckte auch nicht davor zurück, sie zu beschimpfen. Im Musical fungiert er als Gegenspieler Marie-Antoinettes.

Mozart

Das Musical Mozart! behandelt das Leben des Komponisten von den Anfängen bis zum Tode. Es beginnt mit der Zeit, als er als Wunderkind gemeinsam mit seinem Vater und seiner Schwester Nannerl von Hof zu Hof gereist ist und berichtet dann davon, wie er vom Fürstenerzbischof Colloredo des Hofes verwiesen wird, da sich dieser von ihm beleidigt fühlt. Mozarts Zeit in Wien und seine Ehe mit Constanze werden gezeigt. Mozarts Unwillen, sich einem Herrscher unterzuordnen führt immer wieder zu Problemen und auch das Verhältnis zu seinem Vater ist dadurch sehr belastet. Als Mozart stirbt, erkennen jedoch sogar seine Feinde an, dass er ein großartiger Komponist war. Mozart wird als zerrissener Mensch dargestellt, der der Musik zwar leidenschaftlich ergeben ist, sich aber nicht für den Erfolg einsperren lassen möchte. Diese Zwiespältigkeit wird auf der Bühne durch das Porzellankind ermöglicht, das unermüdlich komponiert und nur für Mozart sichtbar ist.

Salieri
Antonio Salieri ist ein Zeitgenosse Mozarts und ebenfalls Komponist. Er war der kaiserliche Kammerkomponist und galt als missgünstiger Neider Mozarts

My fair lady

Professor Higgins, seines Zeichens Philologe und Phonetiker trifft in London auf die Blumenverkäuferin Eliza Doolittle. Ihr starker Cockney-Akzent zeichnet sie als Angehörige der Unterschicht aus und Higgins erklärt ihr, dass es die Sprache des Menschen sei, die sein Schicksal bestimme. Würde Eliza sich eine andere Sprechweise angewöhnen, so Higgins, könnte sie in der Gesellschaft aufsteigen. Eliza ist angetan von dieser Diese und taucht bei Higgins auf, um Sprachunterricht zu nehmen. Zunächst ist dieser von der Idee alles andere als begeistert, doch sein Freund Oberst Pickering bietet ihm eine Wette an. Sollte es ihm gelingen, aus Eliza eine feine Dame zu machen, wird er die Kosten für den Sprachunterricht übernehmen.
Der Plan scheint tatsächlich aufzugehen und Higgins führt Eliza in die feine Gesellschaft ein. Es kommt zwar zu einigen lustigen Szenen, doch Eliza wird von der feinen Gesellschaft akzeptiert. Schnell hat sie auch einen Verehrer, Freddy, der alles versucht, um Eliza nahe zu sein. Eliza entscheidet sich schließlich. Higgins zu verlassen, Freddy zu heiraten und eine eigene Sprachschule aufzumachen. Higgins, ein überzeugter Junggeselle muss erkennen, dass er Eliza sehr vermisst.

Freddy Eynsford-Hill
Der etwas naive und sehr freundliche Freddy ist Elizas Verehrer aus der Oberschicht. Er ist sehr angetan von der hübschen und erfrischenden Eliza und lauert ihr auf der Straße auf, um sie mit Blumen zu überraschen. Für sie singt er das Lied "In der Straße, mein Schatz, wo du lebst". Eliza, die sich zwar gut ausdrücken kann, aber natürlich nicht sonderlich gebildet ist, bekommt von seiner Verehrung zunächst nicht viel mit.

Der kleine Horrorladen

Mister Mushnik, Besitzer eines kleinen Blumenladens in Down Town, muss seinen Mitarbeitern Seymour und Audrey eröffnen, dass der Laden geschlossen werden soll. Audrey schlägt vor, Seymours Neuerwerbung, eine bis dahin unbekannte Pflanze, ins Schaufenster zu stellen, um Kunden anzuziehen. Der Plan gelingt nicht nur, er katapultiert sowohl das Geschäft als auch Seymour und seine Pflanze in die schwindelnden Höhen des Stardaseins. Doch der Preis, den Seymour dafür zahlen muss, ist hoch und kann nur in Naturalien geleistet werden...
Das auf einem Film von Roger Corman basierende Musical zeichnet sich durch seinen wunderbar zur Absurdität und Lebendigkeit der Handlung passenden Soundtrack aus, für den sich Howard Ashman und Alan Menken verantwortlich zeichnen. Letzterer komponierte auch für die Disney-Filme „Arielle, die Meerjungfrau“ und „Die Schöne und das Biest“.

Seymour
Der schrullige, schüchterne Pflanzenliebhaber verbringt seine Zeit lieber mit seinen Schützlingen als mit Menschen. Dabei schlägt sein Herz eigentlich im geheimen für seine Mitarbeiterin Audrey. Da er als Waisenkind von Mister Mushnik aufgenommen und seit jeher von diesem ausgebeutet wurde, hatte er nie die Möglichkeit, ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln. Er hat ein gutes Herz und neigt dazu, sich ausnutzen und verspotten zu lassen.



3 Musketiere

Paris, 1626. Der junge, ungestüme Edelmann d'Artagnan verlässt sein Elternhaus, um der Elitetruppe des Königs Ludwig XIII beizutreten. In Paris lernt er durch einige Missgeschicke die drei Musketiere kennen: Athos, Porthos und Aramis. Er begegnet auch der reizenden Constance, in die er sich auf den ersten Blick verliebt. Sie ist das Kammerfräulein von Königin Anna, der Frau des Königs Ludwig XIII. Gemeinsam geraten sie in das Intrigenspiel des Kardinal Richelieu und seiner Handlangerin, Milady de Winter. Der machthungrige Kardinal plant den unerfahrenen König für seinen Feldzug gegen die Hugenotten zu missbrauchen. D'Artagnan, seine königstreuen Gefährten und Constance stürzen sich in ein gefährliches Abenteuer um dem tückischen Widersacher das Handwerk zu legen.
Die Musik für das Abenteuermusical wurde von den Brüdern Rob und Ferdi Bolland komponiert, die unter anderem schon Songs für Falco und Status Quo geschrieben haben.

Conférencier
Der Conférencier eröffnet jeweils den ersten und den zweiten Akt, indem er die Vorgeschichte zusammenfasst und so einen gewissen Rahmen für das Stück schafft. Unterstützt wird er dabei von einer Gauklertruppe, die seine Geschichte durch ihr Spiel darstellen. Der Darsteller des Conférenciers spielt außerdem auch die Rolle des

James
Der Butler des Herzogs von Buckingham. Er steckt seine Nase gerne in Dinge, die ihn eigentlich nichts angehen und trägt mit seiner Art und seinen Sprüchen sehr zur Erheiterung des Publikums bei.
Der James-Darsteller braucht viel komödiantisches Talent. Die Rolle ist eine reine Sprechrolle.

Ludwig XIII
Relativ jung und unerfahren, stellt er für den Kardinal ein perfektes Ziel seiner Intrigen dar. Ludwig XIII ist ganz froh, die Regierungsgeschäfte aus der Hand geben zu können und somit mehr Zeit für Vergnügungen wie die Jagd und Bälle zu haben. Er wähnt sein Land bei Richelieu in guten Händen. Als ihm allerdings später sein Versäumnis aufgeht, wird ihm bewusst, wie viel hätte passieren können, und er zieht unverzüglich Konsequenzen.
Ludwig singt lediglich im Ensemble bei „Heut wird gejagt“. Ansonsten ist die Rolle eine Sprechrolle.



Herzen im Schnee

In St. Anton am Arlberg wird gefeiert! Ski-As Seppl Huber kehrt von Olympia zurück, eine Goldmedaille im Abfahrtslauf im Gepäck, und nicht nur das. Auch eine fesche junge Engländerin hat er mitgebracht, was seine Verlobte, die Rosl, und ihr Vater, der Schneidermeister Stadlhofer, gar nicht gerne sehen. Als sich plötzlich herausstellt, dass die junge Miss eine Herzogstochter ist und ihr Vater höchstpersönlich nach dem Rechten sehen will, gerät auch Frauenheld Seppl ins Schwitzen...
Die Wintersportoperette von Ralph Benatzky bietet viel Witz, eine gute Portion Tiroler Charme und so einige Ohrwürmer.

Seppl Huber
Seppl ist ein dynamischer, optimistischer junger Mann und ein sehr begabter Skifahrer, der zwar eine loyale Seele hat, den Reizen der Weiblichkeit aber dennoch ganz und gar nicht widerstehen kann. Manchmal etwas naiv, sieht er meist das Gute in Dingen und lässt sich nicht so leicht unterkriegen.

Tanz der Vampire

Alfred
Von Natur aus eher vorsichtig und zurückhaltend, stößt Alfred bei diesem Abenteuer schnell an seine Grenzen – und geht darüber hinaus. Seine Liebe zu Sarah zeigt ihm, was eigentlich so alles in ihm steckt und was er leisten kann, wenn er nur will. Trotzdem fehlt es ihm manchmal an Umsicht, und er muss seine idealistischen Träumereien oftmals zerplatzen sehen, vor allem zum Ende hin.
Als zentrale Figur ist die Rolle des Alfred eine umfangreiche Gesangspartie. Seinen großen Moment hat er vor allem bei seinem Solo „Für Sarah“.

Professor Abronsius
Durch und durch der Wissenschaft verschrieben, sind die höchsten Werte im Leben des Professors Logik und Rationalität. Gefühle haben in seinem Weltbild keinen Platz. Sein Ziel, Vampire zu erforschen und auszurotten, verfolgt er mit unbeirrbarer Zielstrebigkeit, selbst wenn die Chancen auf Erfolg noch so gering erscheinen.
Um den Professor darzustellen, braucht es einen Charakterdarsteller mit sehr guter Sprechtechnik, um unter anderem das rasche Stakkato im Lied „Wahrheit“ zu meistern, und gut ausgebildetes Falsett bis g“.

Herbert
Herbert ist der verwöhnte, gelangweilte schwule Sohn des Grafen. Als die beiden Besucher aufs Schloss kommen, findet er sofort Gefallen an Alfred und versucht, ihn für sich zu gewinnen. Er weiß, was er will, und das nimmt er sich auch. Herbert ist es gewohnt, dass er das bekommt, was er möchte, und falls das einmal nicht der Fall sein sollte, droht seine Stimmung schnell umzuschlagen.
Der Darsteller des Herbert sollte nicht nur Bewegungstalent mitbringen, sondern auch Falsett bis d" beherrschen.
Herbert singt mit Alfred das Duett „Wenn Liebe in dir ist“ und eröffnet zusammen mit Magda den finalen „Tanz der Vampire“.


Titanic



„Titanic – das Musical“ erzählt die Geschichte der tragischen Jungfernfahrt des Luxusliners, der damals als unsinkbar galt, beginnend mit dem Ablegen des Schiffes am 10. April 1912 in Southhampton, und endend mit den Überlebenden in den Rettungsbooten, die von der Carpathia aufgenommen werden. Die Zuschauer erleben hautnah aus der Sicht der Crewmitglieder und Passagiere der ersten, zweiten und dritten Klasse die Fahrt auf dem gewaltigen Schiff, bis in der Nacht vom 14. auf den 15. April 1912 schließlich durch übertriebenen Geschwindigkeits-Rausch und Übermüdung die Kollision mit einem Eisberg der Fahrt und dem Leben hunderter Menschen ein Ende setzt.
Das Buch zu „Titanic – das Musical“ ist das Werk von Peter Stone, der bereits 14 Broadway Shows und 25 Filme gedreht hat und der einzige amerikanische Autor ist, der sowohl einen Tony, einen Oskar, als auch einen Emmy Award für seine künstlerischen Leistungen erhielt.
Mit dem Komponisten und Texter Maury Yeston, dessen Songs durch Künstler wie Placido Domingo, Gloria Estefan und Barbara Streisand zu Ruhm gelangten, fand er den geeigneten Partner für dieses Projekt.
Das Musical selbst wurde ausgezeichnet mit 5 Tony Awards.

Frederick Fleet
Der Mann im Krähennest. Vor seiner Stelle auf der Titanic war er Ausguck auf der Majestic. Er wird in der Nacht vom 14. auf den 15. April angewiesen, besonders auf Eis zu achten, da die Titanic bereits mehrere Warnungen erhalten hat. So sichtet er um 23:40 Uhr schließlich den fatalen Eisberg und gibt sofort Alarm, doch zu spät.
Frederick Fleet singt zusammen mit dem Heizer Barrett und dem Funker Harold Bride das Lied „Lebe wohl“ und später das Solo „Kein Mond“.

Harold Bride
Der Funker von der Marconi-Gesellschaft, die an Bord der Titanic hauptsächlich Telegramme der Passagiere an die nächste Küstenfunkstelle weiterleiten. Nach einem Zusammenbruch der Funkstation kann er wegen Überarbeitung eingehende Eisbergwarnungen nicht rechtzeitig weitergeben und trägt so ebenfalls seinen Anteil an der Katastrophe.
Harold Bride singt in „Lebe wohl“, in dem Lied „Der Heiratsantrag/Die Nacht hallte wider“ und die ersten Zeilen vom „Finale“.